Man bezeichnet ihn als die wohl beste Grüntee-Spezialität aus Japan. Er kommt – wie früher der Tee für die japanischen Kaiser – aus dem Uji-Distrikt in der Nähe von Kyoto, der alten Kaiserstadt. Dunkelgrüne, sauber gearbeitete Blätter, die so aussehen:

Es wird ja viel geschrieben über diesen Tee…"riecht wie eine frische Sommerwiese", "wahres Juwel unter den Japantees", "weiches, samtiges, seidiges Blatt"…- tja, die Erwartungen sind hoch. Seien Sie nicht enttäuscht – er sieht nicht so aus, wie er schmeckt. Das heißt, er will gekocht werden, um zur Hochform aufzulaufen.
Man nehme also zwei Prisen Gyokuru für eine Tasse, 70° heißes Wasser und zwei Minuten Zeit zum Ziehen.
Gyokuru ist ein Tee, den man nicht beurteilen sollte, bevor man ihn getrunken hat. Er sieht blass aus – ist extrem gesund. Er schmeckt weich und gleichzeitig wild. Es ist nichts Künstliches an ihm – er ist sauber, klar, pur. Einfach ein klasse grüner Tee.