Wie ich auf Tulsi komme? Ganz einfach - wir haben es als Tee in unseren Läden und ich fühle mich berufen, mal ein paar Sätze drüber zu verlieren.
Tulsi scheint ein sagenhaftes Kraut zu sein: "Indisches Basilikum (Ocimum tenuiflorum, Syn. O. sanctum), auch Tulsi (Sanskrit: Die Unvergleichliche), Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (so Wikipedia). Die botanischen Details erspare ich uns, außerdem gibt es interessante Websites wie tulsipeople.com, organicindia.com oder - auch ganz spritzig - tulsimusic.com.
Viel wichtiger ist doch: was kann Tulsi? - Vorab: es ist alles Spekulation, denn es gibt keine einzige Studie über die Pflanze.
Das ist ausgesprochen schade, denn gerne hätte ich geschwärmt von einer phänomenalen antibakteriellen, einer phantastischen Antistress- oder auch einer an Zauberei grenzenden antiallergenen Wirkung… - grade jetzt im Weihnachtstrubel, wo man auf mehr als sonst allergisch reagiert, wäre dies eine hilfreiche Information gewesen. Stattdessen ist alles Religion. Das ‘heilige Kraut’ der Hindus spielt auch in der ayurvedischen (der traditionellen indischen) Heilkunst eine wichtige Rolle.
Sehr schön, aber wozu ist das Zeug nun wirklich gut?
Ich sage es Ihnen: es schmeckt nach Indien. Weil es in Indien aufwächst, gedeiht und sich dort entfaltet. Dann wird es geerntet und nach Deutschland gebracht, wo es sich mit vielen anderen Gewürzen und Zutaten vermischt, aber doch nicht seinen Charakter verliert. Das kann nicht jeder von sich behaupten, der seine Heimat verlässt - Tulsi ist eben ein Charakterkraut.
Wir wissen das zu schätzen, bereiten es ordnungsgemäß zu, genießen den Geschmack und hoffen auf die ihm nachgesagten Wirkungen: Förderung der Konzentration und des Immunsystems, Verdauung, Beruhigung. Also alles sehr hilfreich, besonders für die Feiertage.
Unser Tulsi-Tee: farbenfroh in 6 Varianten ˆ ˆ ˆ
