Was ist eigentlich grüner Rooibusch? Ganz einfach: unfermentierter Rooibusch. Es ist das Pendant zum Grünen Tee, der fermentiert zum Schwarzen Tee wird. Der Rooibusch ist eigentlich ein ganz grüner – mit unserem heimischen Ginster verwandten – Strauch, der ca. 1 – 1,5m hoch wird und in Südafrika wächst. Es gibt ca. 200 Arten davon, aber nur eine – Aspalathus linearis – wird zur Teegewinnung eingesetzt. Wenn der Strauch 18 Monate alt ist, kann er das erste Mal geerntet werden. Das läuft dann lt. Wikipedia so:

“Die Zweige werden nach dem Schneiden gebündelt zur Sammelstelle gebracht. Danach werden die Zweige und Zweigteilchen geschnitten, gequetscht und mit Wasser befeuchtet. Die feuchte Masse durchläuft 8–24 Stunden eine durch das warme Klima begünstigte Fermentation. Bei diesem Prozess (…) werden Inhaltsstoffe zum Teil zersetzt, zum Teil verändert. Der Rotbuschtee erhält dadurch auch seine rotbraune Farbe und sein fruchtiges Aroma. Grüner Rotbuschtee unterscheidet sich dadurch, dass man durch schonendsten Umgang mit den geernteten Rotbuschzweigen eine Fermentation vermeidet. Nach der Trocknung erfolgt noch die Reinigung mittels Sieben und die Pasteurisation mit Wasserdampf. Der Grüne Rotbuschtee hat einen wesentlich feineren Geschmack und größere gesundheitsfördernde Eigenschaften, weil wichtige Inhaltsstoffe nicht durch die Fermentation verloren gehen.”

Sehr schöne Bilder der Ernte gibt es hier.

Das South African Rooibos Council hat eine Liste mit allen die Gesundheit betreffenden Eigenschaften des Rooibuschtees zusammengestellt (“The Science of Rooibos”): hilft bei Allergien, bei Magen-Darm-Beschwerden, wirkt blutdrucksenkend, äußerlich angewendet kann er Hautbeschwerden lindern und ist gut für die Leber. Grüner Rooibusch beinhaltet mehr Antioxidantien, mehr Mineralien und Vitamine als roter – fermentierter – Rooibusch.

Wenn Sie grünen Rooibusch mal probieren wollen, können wir Ihnen folgende Sorten anbieten:

Grüner Rooibusch