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29

September

Das gesunde Buch

Sehr nützlich, extrem informativ, kein schwerer Wälzer – das ist das “Kleine Heilkräuter Lexikon” von Heinz Schilcher.

“Klein” ist höchstens das Format (DIN A5), nicht jedoch der Wissensschatz. Die wichtigsten Heilpflanzen der Phytotherapie von Aloe, Anis, Arnika über Mate und Melissenblätter bis hin zu Weißdorn und Zitronen-Verbene werden vorgestellt und u.a. Herkunft, Wirkung und richtige Anwendung erklärt. Jede Pflanze mind. eine Doppelseite, jedes Kraut mit Farbfoto, Layout und Schrift schön und übersichtlich.

Man ahnt schnell, welch ein Wissen und wieviel Forschungsarbeit dahinter steckt. Die Autoren sind hochkarätig:

Univ.-Prof. emer. Dr. Dr. med. h.c. mult. Heinz Schilcher – der führende Phytotherapie-Spezialist in Deutschland, der sich seit 1950 in Lehre und Forschung mit pflanzlichen Arzneimitteln und deren richtiger Anwendung beschäftigt.

Dr. rer. nat. Bruno Frank, Apotheker – seit über 25 Jahren auf dem Gebiet der Erforschung von Arzneipflanzen tätig.

Jede Pflanze ist übrigens mit den Empfehlungen der unabhängigen Sachverständigen-Kommission E markiert. Sehr praktisch: die Übersicht zur Selbstmedikation am Schluss (welche Beschwerden habe ich und was hilft dagegen?). Ideal für jeden, der die Wirkungen der Heilkräuter nutzen will – viele davon kommen ja auch in unseren Kräuter- und Ayurvedischen Tees vor.

Fazit: Ein sehr schönes Nachschlagewerk, auch gut zum Mitnehmen geeignet. Verlässliche Informationen, wissenschaftlich fundiert, leicht lesbar: ein super Buch für alle, die die Heilkräfte der Natur interessieren und diese auch nutzen wollen!

“Kleines Heilkräuter Lexikon” von Prof. Heinz Schilcher und Dr. Bruno Frank

5. Neuauflage (erweitert und aktualisiert), Broschur, 215 Seiten, 74 Farbfotos (Pflanzenfotos und Illustrationen der wichtigsten Heilpflanzen)

August 2008, Walter Hädecke Verlag, Weil der Stadt

ISBN 978-3-7750-0492-3 | EUR 12,80

www.haedecke-verlag.de


01

September

TV-Tipp: Die Teeroute

Dokumentationsreihe über die jahrtausendealte Teestraße
Montag, 31.8. bis Freitag, 4.9.2009 um 20:15h auf ARTE

ARTE TV Tipp


» Übersicht der einzelnen Sendungen

Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa folgt die Dokumentationsreihe der jahrtausendealten Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde. Gezeigt wird das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer langen Route, von denen viele vom Handel mit dem kostbaren Gut lebten und leben. So berichten ehemalige Karawanenführer von ihren Abenteuern.

31. August 2009 um 20.15 Uhr
Das Tee-Anbaugebiet in der Provinz Yunnan, genauer das Tal der Sechs Berge in der Nähe von Yiwu
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01. September 2009 um 20.15 Uhr
Von Pu-Erh nach Shiping. Karawanenführer berichten von den Erlebnissen auf ihren Reisen…
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02. September 2009 um 20.15 Uhr
Der dritte Teil der Reihe zeigt, dass Tee nicht nur das Leben der Männer in China bestimmt.
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03. September 2009 um 20.15 Uhr
Im vierten Teil führt die Karawane durch das sagenumwobene Gebiet “Shangri-La”.
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04. September 2009 um 20.15 Uhr
Die fünfte Folge der Reihe zeigt einen beschwerlichen Wegabschnitt. Yaks übernehmen die letzte Etappe der Reise…
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Wiederholung: ab 07.09.2009 bis 11.09. täglich um 14:00h

» Hier gibt’s das Video zum Kaufen (in französisch, englisch, chinesisch)


10

März

Tradition und Trend: Afternoon Tea

Es geht um eine uralte englische Tradition: Afternoon Tea. Mit diesem schönen Thema beschäftigt sich das Buch “afternoon tea” von Tamara Hänggli. Viel Interessantes gibt es da zu lesen über Tee, England und seine süßen oder pikanten Köstlichkeiten. Sehr kurzweilig geschrieben, mit appetitlichen – mitunter herrlich nostalgischen – Fotos begleitet, führt einen dieses Werk in eine romantische Welt à la Jane Austen, die einem hilft, die englische Tee-Seele besser zu verstehen.

Afternoon Tea Cover

Bei uns so gut wie nicht existent, ist Afternoon Tea in England eine jahrhundertealte, lang gepflegte Kultur. Schon früh etabliert sich die kleine Pause als elegante Zwischenmahlzeit, zu der man sich fein macht und durchaus auch gerne Gäste empfängt. Sicher ist dies die Erklärung dafür, dass in vielen Londoner Restaurants und Hotels zu eigens kreierten Afternoon Tea Menues nur “jacket and tie” erwünscht ist – “Jeans and sport shoes are not permitted”.

Über dieses britische Nachmittags-Event gibt es soviel zu sagen, dass die 90 Seiten dieses Buches nicht zuviele sind, sondern, ganz  im Gegenteil, zum Schmökern verführen und Mitmachen animieren. Die schweizerische Autorin steckte viel Leidenschaft in die Recherche und Rezepte – die glücklicherweise nicht “übertrieben britische” Seitengestaltung machen es auch zu einem wunderbaren Geschenk.

Am Ende steht der Wunsch nach Tee und Gingerbread… – später dann, zum Afternoon.

Afternoon Tea R&uumlckseite

Tamara Hänggli “afternoon tea”, Edition FONA (Walter Hädecke Verlag), ISBN 978-3-03780-386-8, EUR 12,95, www.fona.ch


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