22

Oktober

Geschmacksproben - ganz subjektiv

Voilà: die neuen Teesorten in unserem Sortiment laden zum Probieren ein.

Vorab eine kleine Geschmacksprobe von dreien davon:

1. Früchtetee “Spekulatius

Früchtetee Spekulatius

Dunkelroter, herrlich nach Vanille und Winter duftender Früchtetee. Weiches Feeling, zergeht quasi auf der Zunge, mild-säuerlich, passt zu Lebkuchen, Vanillekipferln und, äh, Spekulatius.

» Das ist drin und das kostet er

2. Früchtetee “Schneefrüchtchen”

Früchtetee Schneefrüchtchen

Solider nicht-saurer rosé-farbener Früchtetee mit gut ausgewogenem Geschmack zwischen erfrischend und entspannend. Der Zimtgeschmack ist wenig ausgeprägt, sorgt aber mit einer ganz kleinen Nuance dennoch für die Zuordnung zum Weihnachts-/Wintertee. Fruchtiger Tee, angenehm mild, aber absolut nicht “lätschert”*.

» Das ist drin und das kostet er

3. Rooibuschtee “Duft des Orients”

Rooibuschtee Duft des Orients

Ordentlich gewürzte Rooibuschmischung mit irgendwie erfrischendem (?) Geschmack – kommt wahrscheinlich von den Eucalyptusblättern… Wer Gewürze nicht mag: Finger weg. Für alle anderen: richtig lecker und wieder mal was Neues jenseits aller Zimt-Vanille-Weihnachts-Tees.

» Das ist drin und das kostet er

(* Originalton Süd: fad, langweilig :-) )


18

Juli

Teeherstellung: von weiß bis schwarz

Immer wieder werden wir in unseren Läden gefragt, was denn eigentlich der Unterschied sei zwischen grünem und weißem Tee, und was eigentlich Oolong Tee heiße.

Hierzu haben wir mal eine kleine Übersicht gemacht:

Tabelle Teeherstellung

Weißer Tee aus China:

Die ungeöffneten Blattknospen werden verwendet, kurz gewelkt und nicht fermentiert. Für 1kg weißen Tee benötigt man ca. 30.000 Blattknospen. Diese dadurch naturgemäß seltene Spezialität ist recht blass im Aufguss und schmeckt, je nach Anbaugebiet süßlich, aromatisch, lieblich, mild. Auch weißer Tee beinhaltet Koffein. Der Gelbe Tee (nicht in der Übersicht) ist eine noch größere Rarität - hier werden die leicht gewelkten Blattknospen ganz kurz fermentiert. Der Herstellungsprozess ist komplette Handarbeit, damit sehr aufwendig und zeitintensiv.

Grüner Tee:

abhängig von der Sorte wird der grüne Tee länger oder kürzer gewelkt, jedoch ebenfalls wie der weiße Tee nicht fermentiert. Der Fermentationsprozess wird je nach Anbaugebiet (China, Japan, Darjeeling, Assam, Taiwan) durch Erhitzen, Dämpfen oder Rösten aufgehalten. Danach werden die Blätter in Form gerollt, getrocknet, und nach Blattgraden sortiert. Ebenfalls koffeinhaltig - es gibt jedoch auch entkoffeinierte Sorten.

Oolong Tee:

hauptsächlich aus Taiwan bzw. China - die Fermentation wird durch Schütteln oder Schlagen der Blätter, was zum Aufbruch der Blattkanten und damit zum Kontakt mit Sauerstoff führt, erreicht. Die Kunst und die Unterschiede des Oolongs liegen in der Dauer der Fermentation, die bei den Sorten unterschiedlich lang erfolgt (in Taiwan deutlich kürzer). Man nennt ihn auch “halbfermentierten Tee”, was jedoch genau genommen nicht stimmt – manche Sorten werden nur 20% der Zeit fermentiert, manche dagegen 50%. Allen gemein ist jedoch, dass die Fermentation nur äußerlich erfolgt, der Blattkern bleibt unfermentiert. Der Geschmack ist je nach Anbaugebiet sehr unterschiedlich, der Aufguss erzielt eine große Farbpalette von blassgrün, über leicht orange bis zu Erdtönen.

Schwarzer Tee:

wird voll fermentiert. Klassischer schwarzer Tee kommt hauptsächlich aus Darjeeling (Geschmack: mild und jung), Assam: (Geschmack: kräftig, malzig) oder Ceylon (Geschmack: mittelkräftig), viele kleinere Gebiete finden sich aber auch in anderen Teilen der Welt (Afrika, Südamerika). Auch aus China kommen manche Schwarztees, diese schmecken z.T. sehr speziell. So ist aus China der legendäre Rauchtee “Tarry Lapsang Souchong” bekannt – der Geruch erinnert manchen an geräucherten Südtiroler Bauernschinken - oder auch der weltbekannte “Pu Erh“ aus der Provinz Yunnan. Schwarzteemischungen (sogenannte “Blends”) sind ebenfalls sehr beliebt, so sagt uns allen der klassische “English Breakfast Tea” etwas oder auch die “Ostfriesen Blattmischung“. Eine interessante Alternative zur orthodoxen Teeherstellung (wie in der Abbildung beschrieben) ist die CTC-Methode, die hauptsächlich in Afrika angewendet wird: Crush, Tear, Curl (engl. für „zerbrechen, zerreißen, rollen“) ermöglicht eine bessere industrielle Herstellung. Dabei wird die geerntete Teepflanze nach dem Welken mit einer Walze zerstört und kann schneller fermentieren. Der Koffeingehalt ist höher, der Geschmack schön kräftig (“Hatimara“). Auch beim Schwarzen Tee gibt es entkoffeinierte Sorten.


26

Mai

Die drei ??? und die Lehre des Ayurveda

Diesmal geht es nicht um amerikanische Hitchcock-Krimis, sondern um indische Heilkunst.

Ayurveda

In der ayurvedischen Lehre gibt es 5 Bausteine des Lebens: Raum (Äther), Luft, Feuer, Wasser, Erde

Alle Abläufe im Körper, in der Natur, im Universum sind miteinander verknüpft und müssen im Zusammenhang des Großen Ganzen gesehen werden. Alle Veränderungen sind für unser Wohlergehen mit verantwortlich – eigentlich auch aus westlicher Sicht logisch. Die ayurvedische Medizin empfiehlt ein Leben in Balance mit den natürlichen Abläufen im Makro- und Mikrokosmos.

Sämtliche körperlichen und geistigen Körperfunktionen werden von drei ganzheitlichen Prinzipien gesteuert, den sogenannten DOSHAS: VATA (Elemente Äther und Luft), PITTA (Element Feuer) und KAPHA (Elemente Wasser und Erde).

Die Doshas regulieren den Physischen Aufbau unseres Körpers und seine geistigen Prozesse. Doshas sollen das Leben erhalten, stabilisieren und uns helfen, das Gleichgewicht zu behalten, d.h. gesund zu bleiben. Und jetzt kommt’s: welche Dosha-Veranlagung ein Mensch hat, ist von Geburt an festgelegt. Es können ein, zwei oder alle drei Doshas vorherrschen, alle Mischungen sind denkbar. Da sind nun die 3 Fragezeichen, zu deren Beantwortung Sie einen kleinen Dosha-Test machen können.

Wenn Sie nun wissen, welcher Dosha-Typ Sie sind, können Sie diesen mit der richtigen Ernährung ausgleichen. Denn das Zauberwort heißt ja “Balance”. Hierzu gibt es natürlich viele Tipps, z.B. bei www.vericon.de.

Eine wichtige Rolle bei diesen Ernährungstipps spielen die Gewürze. Hier setzen unsere Yogi-Tees an: diese Gewürztees haben auf der Packung markiert, welche Auswirkungen sie auf die Doshas haben:

+ verstärkend, – mildernd oder 0 (Null) für neutral. Im Onlineshop haben wir es für alle Interessierten jeweils dazu geschrieben.

Yogi Tee: Dosha Typologie

» hier geht’s zu unserem Yogi-Tee-Angebot – viel Spaß!


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