Dieser Artikel wird ständig aktualisiert.
Anbaugebiete
Dies sind vor allem Länder mit subtropischem Klima. Was Wärme und Feuchtigkeit betrifft, ist die Teepflanze sehr anspruchsvoll. Sie benötigt täglich mindestens fünf Stunden Sonnenschein und nachts reichlich Niederschäge (jährlich etwa 1600 Liter pro Qudratmeter).
Aroma
auch “Naturidentische Aromastoffe”: Substanzen, die aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen werden. Sie haben die gleiche chemische Struktur wie diese, werden jedoch synthetisch hergestellt. Viele Tees sind mit naturidentischen Aromastoffen angereichert. Künstliche Aromen sind laut Lebensmittelgesetz nicht zulässig.
Assam
Die größte zusammenhängende Teeanbaufläche der Welt. Assam liegt im Norden Indiens, zu beiden Seiten des Brahmaputra-Stroms. Assam-Teesorten haben ein kräftiges, würziges Aroma und bilden die Grundlage vieler Teemischungen.
Widerstandsfähige und aromatische Teesorte, gezüchtet durch vielfache Kreuzung der beiden Urpflanzen Thea assamicaChinesische Teepflanze. Ursprünglich in China beheimatet, wird sie inzwischen auch in Japan, Darjeeling und Ceylon angebaut. und Thea sinensisAssam-Teepflanze. Sie wird inzwischen auch außerhalb von Assam sowie als Hybridpflanze (Assam-Hybride) angebaut. Sie hat breitere Blätter als die chinesischen Teepflanze.. Fast alle Teeplantagen der Welt züchten ihre Sträucher auf der Grundlage der Assam-Hybride.
Bancha
Grüner, grobblättriger Tee mit geringem KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an.gehalt, der in der Makrobiotik, einer speziellen japanischen Ernährungslehre, eine wichtige Rolle spielt. Gerösteten Bancha nennt man Hojicha.
Bioflavonoide
Gruppe von Pflanzenstoffen, mit denen die Pflanze sich selbst vor schädlichen Einflüssen und Krankheitserregern schützt. Sie befinden sich vor allem in den Randschichten und verleihen der Pflanze auch ihre jeweils typische Farbe. Verzehrt man sie, so wirken sie auch beim Menschen antioxidativ, d.h. sie schützen die Zellen und spielen eine wichtige Rolle zur Vorbeugung gegen Schlaganfall, Herzinfarkt und Stoffwechselstörungen. Da Teeblätter fast nur aus Oberfläche bestehen, sind sie besonders reich an Flavonoiden.
Blattgrade
Es gibt vier verschiedene Blattgrade bei schwarzem und grünem Tee:
BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling.,
Broken (B)(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee,
Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet. und
Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet..
Blattsortierung
Es gibt vier verschieden Sortierungen bei Schwarztee:
Golden TipsTee der Sorten Darjeeling oder Assam, der helle Spitzen enthält. Diese Spitzen sind schwächer und kürzere Zeit fermentiert, da sie weniger Zellsaft enthalten,
Flowery Orange PekoeDas noch nicht voll entwickelte Spitzenblatt, ergibt einen hochwertigen Blatttee mit aromatischem, hellem Aufguss.,
PekoeEnglische Übersetzung des chinesischen Begriffs ‘pak-ho’, der die feinen Haare des neugeborenen Kindes und im übertragenen Sinn auch die mit feinem Flaum besetzten Frühlingstriebe des Teestrauchs bezeichnet. Als Pekoe wird das zweite Blatt unterhalb des Spitzenblatts bezeichnet. und Pekoe Souchong.
Bezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling.
(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch RollenArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße. oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling..
Bezeichnung, die Auskunft gibt über Aussehen des Teeblatts (Broken(‘Broken’ engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee) und Struktur des Tees (Orange Pekoe). BOP besteht nicht aus ganzen, sondern aus zerkleinerten Blättern und ist kräftig im Aufguss.
Ceylon
Teeanbaugebiet auf der Insel Sri Lanka. Auch nach der politischen Unabhängigkeit 1972 hat die Teesorte den alten Namen der Insel beibehalten.
Congou
Fermentierter chinesischer Tee von dunkler Farbe, im Aufguss hell und aromatisch.
CTC-Produktion
CTC ist die Abkürzung für engl. Crushing (zerbrechen), Tearing (zerreissen) und Curling (rollenArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße.), d.h. die Teeblätter werden in mehreren Schritten zerkleinert und gerollt. Das Verfahren findet vor allem bei der Herstellung von Tees für Aufgussbeutel Verwendung.
Darjeeling
Nordindische Stadt an der Grenze zu Nepal, vor allem jedoch Name eines etwa 18 000 Hektar großen Anbaugebietes in Nordindien, an den Südhängen des Himalaja. Durch die Hochlage (1000 bis 2400 Meter) wächst hier ein Tee, der für sein ausgeprägtes, blumiges Aroma berühmt ist.
(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet. vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet.
Earl Grey
Ein mit Bergamotteöl (einer Pomeranzenart) parfümierter Schwarztee.
(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet. und kleiner als Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee. Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet.
FBOP
Abkürzung für Flowery Broken Orange Pekoe. Hochwertiger Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee-Tee aus gerolltem Blatt mit vielen Spitzen (Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft ´kandiert´. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt)).
Oxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen.
Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (FTGFOP)
Eine der besten und teuersten Qualitäten beim BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling mit hohem Anteil an jungen Blattspitzen (Tips) und Knospen.
First flush
Bei Darjeeling- und Assam-Sorten die erste Teeernte nach dem Winter und dem Frühjahrsmonsunregen. Gepflückt wird von März bis April. Es handelt sich um einen hochwerigen Tee von sehr feinem Aroma.
Flavonoide (auch Bioflavonoide bzw. Flavonglykoside)
Gruppe von Pflanzenstoffen, mit denen die Pflanze sich selbst vor schädlichen Einflüssen und Krankheitserregern schützt. Sie befinden sich vor allem in den Randschichten und verleihen der Pflanze auch ihre jeweils typische Farbe. Verzehrt man sie, so wirken sie auch beim Menschen antioxidativ, d.h. sie schützen die Zellen und spielen eine wichtige Rolle zur Vorbeugung gegen Schlaganfall, Herzinfarkt und Stoffwechselstörungen. Da Teeblätter fast nur aus Oberfläche bestehen, sind sie besonders reich an Flavonoiden.
Flowery = F
(engl. blumig): Tee aus den jüngsten Blättern des Strauchs.
Flowery Broken Orange Pekoe (FBOP)
hochwertiger Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee-Tee aus gerolltem Blatt mit vielen Spitzen (Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft ´kandiert´. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt)).
Das noch nicht voll entwickelte Spitzenblatt, ergibt einen hochwertigen Bezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling.”>Blatttee mit aromatischem, hellem Aufguss.
Flush
(engl. Blüte): Der junge Trieb am Teestrauch mit Blattknospe und den beiden jüngsten Blättern (two leaves and a bud). Die Bezeichnung ist nur für Darjeeling- und Assam-Tees gebräuchlich First Flush, -> Second Flush.
FOP
Abkürzung für Flowery Orange PekoeDas noch nicht voll entwickelte Spitzenblatt, ergibt einen hochwertigen Blatttee mit aromatischem, hellem Aufguss.
Früchtetee
KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger anfreie Teesorten aus heimischen (z.B. Hagebutte, Hibiskus, Apfelstücken) oder exotischen Früchten (z.B. Maracuja, Mango Orangenblüten). Die Tees werden oft nach dem TrocknenVierter Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach der Fermentation werden die Teeblätter etwa 20 Minuten lang bei 85 °C mit Heißluft getrocknet der Füchte zusätzlich aromatisiert. Hierzu dürfen jedoch nur natürliche bzw. naturidentische Aromastoffe verwendet werden.
FTGFOP
Abkürzung für Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe, eine besonders erlesene Form von ‘Tippy Golden Flowery Orange Pekoe’.
Gerbstoffe
Binden das KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an (früher als Tein bezeichnet) von schwarzem und grünem Tee und setzen es langsam frei. Grüner Tee z. B. hat eine lang anhaltende, belebende Wirkung, während das Koffein des gerbstoffarmen Kaffees schnell und nur für kurze Zeit wirkt. Die Gerbstoffe des Tees (Tannine) wirken außerdem beruhigend auf die Schleimhäute von Magen und Darm.
GFOP
Abkürzung für ‘Golden Flowery Orange Pekoe’.
Tee der Sorten Darjeeling oder Assam, der helle Spitzen enthält. Diese Spitzen sind schwächer und kürzere Zeit fermentiert, da sie weniger Zellsaft enthalten.
Golden Flowery Orange Pekoe (GFOP)
Gradierung für einen Darjeeling-BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling mit Blattspitzen und jungen Blättern.
Grüner Tee
Unfermentierter Tee. Er hat einen höheren Gerbstoffgehalt und ist generell ursprünglicher als Schwarztee, enthält daher auch mehr Vitamin C, A, B-Vitamine und Fluoride. Durch seinen hohen Gehalt an Flavonoiden und anderen Bioaktivstoffen bietet grüner Tee einen wirksamen Zellschutz (vermutet wird auch, dass er das Krebsrisiko senkt), schützt vor arteriosklerotischen Gefäßveränderungen, beeinflusst den (Fett-) Stoffwechsel positiv und hilft, den Blutdruck zu senken. Vor allem für Personen mit hohen Cholesterinwerten ist er ein hilfreiches Therapeutikum. Die Stoffe Theophyllin und Theobromin wirken darüber hinaus entkrampfend auf die Atmungsorgane. Grüner Tee ist der “Urtee”, wie er seit Jahrhunderten in China getrunken wird. Durch die zunehmende Beliebtheit der asiatischen Kultur und Lebensweise ist der grüne Tee auch in Europa (wieder) entdeckt worden.
Grünteeherstellung
Unterscheidet sich von der Schwarzteeherstellung vor allem dadurch, dass die
FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen
unterbleibt. Möglichst rasch nach dem Pflücken wird das frische Blattgut verarbeitet. Man lässt es nur kurze Zeit
welkenErster Schritt bei der Teeverarbeitung. Die geernteten Blätter werden auf Drahtgittern ausgebreitet (ca. 12 Stunden), wobei Warmluftventilatoren den Welkvorgang beschleunigen. Die Blätter verlieren rund 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig für den nächsten Schritt des Rollens.
Dann folgt eine kurze, starke Erhitzung (durch Dänpfen mit Wasserdampf oder durch Heißluft in rotierenden Metallzylindern), um die Enzyme zu zerstören, die ansonsten die Oxidation in Gang setzen würden. Dadurch behalten die Blätter auch ihre grüne Farbe. Dann folgt das
RollenArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße
, anschließend das
TrocknenVierter Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach der Fermentation werden die Teeblätter etwa 20 Minuten lang bei 85 °C mit Heißluft getrocknet
(meist durch Rotation in einer Trommel, wodurch die Sorten ihr kugelförmigiges Aussehen bekommen). Als letztes wird auf Schüttelsieben sortiert, nach denselben Blattgraden wie bei schwarzen Tee (Blatt,
Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee
Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet und
Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet). Eine Zwischenstufe zwischen schwarzem und grünem Tee ist der
OolongVor allem in China und Formosa produzierter Tee, bei dem die Fermentation unterbrochen wird, wenn der Blattrand schwarz, die Blattmitte hingegen noch grün ist. Halbfermentierter Tee hat ein durftiges Aroma und eignet sich auch für Schwarzteetrinker, die auf grünen Tee umsteigen wollen bzw. halbfermentierte Tee.
Gunpowder
(engl. Schießpulver): Grüner Tee aus China und Taiwan (Formosa), dessen Blätter zu kleinen Kugeln gerollt sind und Schrotkörnern ähneln. In Nordafrika wird er mit einem Minzblatt als Tee “à la menthe” serviert.
Halbfermentierter Tee (Oolong)
Vor allem in China und Formosa produzierter Tee, bei dem die FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen unterbrochen wird, wenn der Blattrand schwarz, die Blattmitte hingegen noch grün ist. Halbfermentierter Tee hat ein duftiges Aroma und eignet sich auch für Schwarzteetrinker, die auf grünen Tee umsteigen wollen.
Indische Anbaugebiete
Am bekanntesten und größten sind Assam und Darjeeling, außerdem Dooars in Nordindien, Nilgiri in Südindien, Anamallais und Travancore.
Japanische Anbaugebiete
Japan produziert ausschließlich grünen Tee, vor allem in den Plantagen von Gyokuro, Shizuoka und um den Berg Fuji. Die am häufigsten getrunkene Teesorte ist Sencha.
Jasmintee
Nach dem TrocknenVierter Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach der Fermentation werden die Teeblätter etwa 20 Minuten lang bei 85 °C mit Heißluft getrocknet mit Jasminblüten versetzter grüner chinesischer Tee. Diese Form der Aromatisierung gibt es schon seit etwa 1000 Jahren. In China ist der Jasmintee neben dem Oolong-Tee sozusagen ein Nationalgetränk, das zu jeder Tageszeit genossen wird.
Kandiszucker
Grobkristalliner und sehr reicher Zucker, durch langsames Auskristallisieren gewonnen. Kenner, sofern sie ihren Tee überhaupt süßen, verwenden weißen Kandiszucker.
Keemun
Schwarzteesorte aus China und Formosa.
Rein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an.
Kombucha
Teepilz mit Mikroorganismen, die eine Milchsäuregärung in Gang setzen. Kombucha wird mit Schwarztee, grünem Tee oder bestimmten Kräutertees angesetzt. Das vergorene Getränk enthält u.a. Mischsäure, Glukuronsäure, Vitamine und Mineralstoffe. Kombucha regeneriert die Darmflora, stabilisiert das Immunsystem, hilft bei Stoffwechselstörungen und wird in Asien schon seit Jahrhunderten als Lebenselixier geschätzt.
Lapacho Tee (auch Inkatee, Taheebo)
Tee aus der Rinde des südamerikanischen Lapachobaums. Er ist reich an Gerbstoffen und Mineralien, schmeckt aromatisch, wird als Genussmittel, aber auch zur unterstützenden Behandlung von Bronchitis, Blutarmut, Zuckerkrankheit, Magenschleimhautentzündung und zur Krebsvorbeugung getrunken. Äußerlich angewendet hilft der Tee bei Hautproblemen (Ekzem, Abszess, Pilz).
Lapsong-Souchong
Grossblättriger, rauchiger Schwarztee aus China.
Lung Ching ‘Drachenquelle’
Feiner süßlicher grüner Tee aus China.
Mate Tee
Neben dem “eigentlichen” Tee (grün und schwarz) das einzige Aufgussgetränk, das ebenfalls KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an enthält. Er wird aus den Blättern von etwa 15 verschiedenen Arten der Stechpalme gewonnen. Er belebt angenehm den Kreislauf, regt Verdauung und Stoffwechsel an und hilft bei körperlicher und geistiger Erschöpfung. In Latainamerika ist er eine Art Nationalgetränk; er wird dort traditionell in einem Flaschenkürbis aufgebrüht und dann mit einem Metallröhrchen angesaugt.
Naturidentische Aromastoffe
Substanzen, die aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen werden. Sie haben die gleiche chemische Struktur wie diese, werden jedoch synthetisch hergestellt. Viele Tees sind mit naturidentischen Aromastoffen angereichert. Künstliche Aromen sind laut Lebensmittelgesetz nicht zulässig.
Nuwara Eliya
Hochlandtee aus dem gleichnamigen Anbaugebiet auf Ceylon. Er liefert die so genannten “Champagnersorten” – also Spitzenqualität.
Vor allem in China und Formosa produzierter Tee, bei dem die FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen unterbrochen wird, wenn der Blattrand schwarz, die Blattmitte hingegen noch grün ist. Halbfermentierter Tee hat ein durftiges Aroma und eignet sich auch für Schwarzteetrinker, die auf grünen Tee umsteigen wollen.
OP
Abkürzung für ‘Orange Pekoe’. BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling aus dünnen, gedrehten Blättern bzw. Blattspitzen von den oberen feinsten Teilen des jungen Triebs; größeres Blatt als bei der FOP-Qualität. Insbesondere bei Hochlandsorten schmeckt OP aromatisch.
Orange (O)
Bezeichnung für eine Blattgröße. Der Begriff hat eine lange Tradition, geht auf das niederländische Königshaus Oranien zurück und bezeichnete dort einen besonders hochwertigen, königlichen Tee.
Orange Pekoe (OP)
BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling aus dünnen, gedrehten Blättern bzw. Blattspitzen von den oberen feinsten Teilen des jungen Triebs; größeres Blatt als bei der FOP-Qualität. Insbesondere bei Hochlandsorten schmeckt OP aromatisch.
Ostfriesische Mischung
Besteht aus kräftigen Schwarzteesorten, meist zu etwa vier Fünfteln Assam-Tee, ergänzt durch Darjeeling- und Ceylon-Tee. Der Tee wird klassischerweise mit Sahne und Kandiszucker getrunken.
Pai Mu Tan
Eine seltene Sorte von weißem TeeNeben grünem und schwarzem Tee eine Rarität auf dem Teemarkt. Weißer Tee wird ebenfalls von den Blättern des klassischen Teestrauchs gewonnen. Typisch sind die behaarten, silbrig weißen Blätter und Blattspitzen. Weißer Tee enthält wenig Säure, ist sehr mild und bekömmlich, daher auch für Menschen mit empfindlichem Magen geeignet mit zartem Geschmack.
Englische Übersetzung des chinesischen Begriffs ‘pak-ho’, der die feinen Haare des neugeborenen Kindes und im übertragenen Sinn auch die mit feinem Flaum besetzten Frühlingstriebe des Teestrauchs bezeichnet. Als Pekoe wird das zweite Blatt unterhalb des Spitzenblatts bezeichnet.
Pu Erh Tee
Spezieller Tee aus China. Er stammt von Teebäumen (Camellia sinensis) der Präfektur Pu-erh (Provinz Yunnan). Die Blätter des nur dort wachsenden Baums werden zum Teil jahrelang mit Bakterien fermentiert, was dem Tee eine tiefrote Farbe gibt. Er wirkt günstig auf den Fettstoffwechsel und den Harnsäurespiegel und wird als Schlankheits- und Fitnesstee empfohlen.
Arbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße. Das Rollen geht in einfachen Maschinen vor sich, bei denen sich zwei Metallplatten gegeneinander bewegen. Das Blatt wird gleichmäßig aufgerissen, zerquetscht und zerschnitten, so daß die Zellsäfte mit dem Luftsauerstoff in Kontakt kommen und die
FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen beginnt. Dieser Vorgang kann auch mehrmals (je etwa 30 Minuten) wiederholt werden. Bei kurzem Rollen ist der Anteil an
BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling höher, bei längerem Rollen derjenige von
Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet und
Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet.
Rotbuschtee (auch Rooibus, Rooibusch, Rooibush, Massai)
KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger anfreier Tee aus den nadelartigen Blättern des südafrikanischen Rotbuschstrauchs. Der Tee hat eine kräftige Farbe, schmeckt sehr aromatisch, eignet sich als Genussmittel, hilft bei Magen-Darm-Beschwerden und wirkt auf sanfte Weise beruhigend und schlaffördernd.
Samowar
(russ. Selbstkocher): Klassisches, seit dem 18. Jahrhundert vor allem in Russland übliches (Messing-)Gefäß zur Teezubereitung. Die kugel-, ei- oder urnenförmige Teemaschine hat ein mit einem Zapfhahn verschlossenses Ausgussrohr, aus dem heißes Wasser entnommen wird. Oben auf dem Behältnis steht eine kleine Kanne mit Teeextrakt. Das Teeglas wird zu einem Viertel mit dem Extrakt gefüllt, dann mit heißem Wasser aufgegossen.
Schwarzer Tee
Besteht aus den fermentierten Blättern des Teestrauchs (Thea sinensisChinesische Teepflanze. Ursprünglich in China beheimatet, wird sie inzwischen auch in Japan, Darjeeling und Ceylon angebaut und Thea assamicaAssam-Teepflanze. Sie wird inzwischen auch außerhalb von Assam sowie als Hybridpflanze (-> Assam-Hybride) angebaut. Sie hat breitere Blätter als die chinesischen Teepflanze). Durch die FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen färben sich die ursprünglich grünen Blätter rot bis schwarz. Schwarztee enthält weniger Gerbstoffe und hat ein kräftigeres Aroma als der unfermentierte grüne Tee.
Schwarzteeherstellung
Es gibt inzwischen verschieden Methoden der Teeherstellung, wobei die traditionelle Form immer noch die besten Resultate erzielt:
Die klassische, “orthodoxe” Methode ist noch heute das einzige Verfahren, um schwarzen BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling zu erhalten. Dazu werden die geernteten Blätter auf Drahtgittern zum WelkenErster Schritt bei der Teeverarbeitung. Die geernteten Blätter werden auf Drahtgittern ausgebreitet (ca. 12 Stunden), wobei Warmluftventilatoren den Welkvorgang beschleunigen. Die Blätter verlieren rund 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig für den nächsten Schritt des Rollens ausgebreitet. Die weiteren Schritte sind RollenArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße, FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen, TrocknenVierter Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach der Fermentation werden die Teeblätter etwa 20 Minuten lang bei 85 °C mit Heißluft getrocknet, Sortieren/Sieben und Verpacken. Der ganze Vorgang dauert einen Tag.
Bei der CTC-Produktion sind die Arbeisvorgänge des Zermalmens, Zerreißens und RollensArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße der Teeblätter maschinell zu einem Schritt zusammengefasst. Diese Methode dient zur Herstellung von Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee-Tee, Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet und Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet. Alle übrigen “klassischen” Arbeisgänge müssen weiter durchlaufen werden.
Bei der LTP-Produktion werden die Blätter mit einem rotierenden Messer zerschnitten. Es eignet sich vor allem zur Herstellung von Fannings und Dust für Teebeutel.
Second Flush
Darjeeling- und Assam-Tee aus der zweiten Pflückperiode von Mitte Mai bis Anfang Juli. Er ist kräftiger im Aroma als der Bei Darjeeling- und Assam-Sorten die erste Teeernte nach dem Winter und dem Frühjahrsmonsunregen. Gepflückt wird von März bis April. Es handelt sich um einen hochwerigen Tee von sehr feinem Aroma.”>First Flush.
Tannin
Gerbstoff des Tees. Gerbstoffe binden das KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an (früher als Tein bezeichnet) von schwarzem und grünem Tee und setzen es langsam frei. Grüner Tee z. B. hat eine lang anhaltende, belebende Wirkung, während das Koffein des gerbstoffarmen Kaffees schnell und nur für kurze Zeit wirkt. Tannine wirken außerdem beruhigend auf die Schleimhäute von Magen und Darm.
Tea Taster
Professionelle Teeprüfer vor Ort auf den Plantagen bzw. in den Büros der Importeure. Sie prüfen die Teesorten auf Aussehen, Geschmack, Geruch und Gesamtqualität, entscheiden über das Sortiment des jeweiligen Händlers und stellen Mischungen zusammen.
Teebeutel
Praktisch und besser als sein Ruf. Kleine Blattgrade wie z.B.
Fannings(engl. fanner = Gebläse): Blattgrad bei Schwarztee, durch Sieben gewonnen. Er ist größer als Dust und kleiner als Broken. Fannings ist von guter Qualität, kräftig, schnell färbend und wird meist für Aufgussbeutel verwendet und Dust(engl. Staub): Kleinste Blattgröße beim Tee. Die Teeblätter sind fein zerrieben und ausgesiebt. Dust ist von guter Qualität, sehr ergiebig, hat einen hohen Gerbsäuregehalt und wird neben Fannings vorwiegend für Aufgussbeutel verwendet, zumal von würzigen Teesorten wie z.B. Assam, entfalten beim Aufguss ein intensives Aroma und geben eine kräftige Farbe. Viele Plantagen produzieren aus ein und derselben Pflückung BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling und Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee für den Verkauf der losen Ware und die feineren Grade für Teebeutel. Die abgefüllte Menge in einem Teebeutel reicht jeweils für eine Tasse.
Tein
Veraltete Bezeichnung für das KoffeinRein chemisch ist das Koffein des Tees (früher als Tein bezeichnet) identisch mit dem des Kaffees. Die Wissenschaftler sind deshalb zur einheitlichen Bezeichnung übergegangen. Unterschiedlich sind jedoch die Wirkungszeiten, denn das Koffein des Schwarztees und mehr noch des grünen Tees ist an Gerbstoffe gebunden und wird deshalb im Körper langsamer freigesetzt. Das hat zur Folge, dass der Kreislauf nicht so unmittelbar angeregt wird wie beim Kaffeegenuss, dafür hält die Wirkung länger an im schwarzen oder grünen Tee.
TGFBOP
Abkürzung für Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe-Tee, mit hohem Anteil an Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft ´kandiert´. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt).
TGFOP
Abkürzung für Tippy Golden Flowery Orange Pekoe. Topgrad bei Darjeeling-BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling, mit hohem Anteil an Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft kandiert. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt).
Assam-Teepflanze. Sie wird inzwischen auch außerhalb von Assam sowie als Hybridpflanze (Assam-HybrideWiderstandsfähige und aromatische Teesorte, gezüchtet durch vielfache Kreuzung der beiden Urpflanzen Thea sinensis und Thea assamica. Fast alle Teeplantagen der Welt züchten ihre Sträucher auf der Grundlage der Assam-Hybride) angebaut. Sie hat breitere Blätter als die chinesischen Teepflanze.
Chinesische Teepflanze. Ursprünglich in China beheimatet, wird sie inzwischen auch in Japan, Darjeeling und Ceylon angebaut.
(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft kandiert. Es färbt sich deshalb bei der FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen nicht dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt).
Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe (TGFBOP)
Topgrad bei Darjeeling-Broken(engl. gebrochen): Ein Tee, der durch Rollen oder Schneiden zerkleinert wurde. Rund 80 Prozent der Teeernte werden zu Broken-Tee verarbeitet, der ergiebiger ist als Blatttee-Tee, mit hohem Anteil an Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft kandiert. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt).
Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (TGFOP)
Topgrad bei Darjeeling-BlattteeBezeichnung für einen Tee, der aus ganzen und fast ungebrochenen Blättern besteht. Bis heute der Inbegriff von hochwertigem Tee vor allem aus dem Anbaugebiet von Darjeeling, mit hohem Anteil an Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft ´kandiert´. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt).
Tippy Teas
Tees mit überdurchschnittlich hohem Anteil an Blattspitzen (Tips(englisch: Spitze): Hüllblatt der Blattknospe, mit zarten Härchen, an denen der Zellsaft kandiert. Es färbt sich deshalb bei der Fermentation nich dunkel sondern bekommt eine helle, gelbliche Farbe (die als Qualitätsmerkmal gilt)).
Vierter Schritt bei der Schwarzteeherstellung. Nach der FermentationOxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dazu werden die gebrochenen und gerollten Teeblätter in einem kühlen, feuchten Raum dünn ausgebreitet. Der Sauerstoff der Luft verbindet sich mit den Zellsäften der Blätter. Die grüne Farbe der Teeblätter verwandelt sich durch diesen Oxidationsvorgang zu kupferrot bzw. dunkelbraun. Zellen, Zellsäfte und Aromastoffe werden weiter aufgeschlossen werden die Teeblätter etwa 20 Minuten lang bei 85°C mit Heißluft getrocknet.
Two leaves and the bud
(engl.: zwei Blätter und die Knospe): Der junge Trieb am Teestrauch mit Blattknospe und den beiden jüngsten Blättern. Die Bezeichnung ist nur für Darjeeling- und Assam-Tees gebräuchlich und steht für gute Qualität.
Uva
Anbaugebiet an der Ostseite des ceylonesischen Zentralmassivs, auf 1300 bis 2000 Meter Höhe gelegen. Die beste Ernte wird in den trockenen Monaten August und September erzielt, wenn die Südwestmonsune in den südwestlichen Regionen Ceylons abregnen.
Neben grünem und schwarzem Tee eine Rarität auf dem Teemarkt. Weißer Tee wird ebenfalls von den Blättern des klassischen Teestrauchs gewonnen. Typisch sind die behaarten, silbrig weißen Blätter und Blattspitzen. Weißer Tee enthält wenig Säure, ist sehr mild und bekömmlich, daher auch für Menschen mit empfindlichem Magen geeignet.
Erster Schritt bei der Teeverarbeitung. Die geernteten Blätter werden auf Drahtgittern ausgebreitet (ca. 12 Stunden), wobei Warmluftventilatoren den Welkvorgang beschleunigen. Die Blätter verlieren rund 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit und werden geschmeidig für den nächsten Schritt des RollensArbeitsgang bei der Schwarzteeherstellung, entscheidend für die spätere Blattgröße.
Yogi Tee
Gewürzteemischung, bestehend aus Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer. Sie entspannt den Körper, regt den Geist an und eignet sich auch für Nicht-Yogis. Die Gewürze werden etwa 20 Minuten in Wasser gekocht, dann abgegossen, schließlich verfeinert man den Tee mit Milch.
